In diesem Beitrag teile ich die wahrscheinlich einfachste, schnellste und gesündeste Methode des natürlichen Kochens: Einen einfachen Eintopf, mit allem, was eine ausgewogene Tagesmahlzeit braucht – Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Proteine und mehr aka Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Co.

Das Besondere bei dieser Eintopf-Anleitung ist, dass ich das Gemüse im Ganzen koche und der Arbeitsaufwand dadurch minimalst bleibt. Ideal für schmackhafte Speisen und einen reibungslosen Ablauf in deinem Alltag – jeden Tag!

Was brauchst du für dieses Rezept?

  1. Herdplatte
  2. Topf mit Deckel
  3. Messer und Kochlöffel
     
  4. Wasser
  5. Gemüse
  6. Couscous
  7. Hülsenfrüchte
     
  8. 10-20 Minuten Zeit

Wie geht dieses Rezept?

  1. Alles bereit legen
  2. Hülsenfrüchte waschen und erhitzen
  3. Gemüse waschen, schälen und hinzugeben
  4. Während des Kochens Abwasch machen
  5. Kochen lassen, bis Hülsenfrüchte fertig sind
  6. Couscous hinzugeben und 5 Min. ziehen lassen
  7. Salz, Pfeffer, Öl etc. hinzugeben – Fertig!

1. Alles bereit legen

Bevor ich mit dem Kochen anfange, lege ich mir zumeist schon alle Zutaten bereit, so dass ich alles übersichtlich und zugriffsbereit vor mir liegen habe, um während des Kochens nicht in Stress zu geraten und dann eventuell etwas zu vergessen. Auch wenn mal was überkocht oder es schnell gehen muss – immer gut sich zusätzliche Arbeit schon im voraus abzunehmen und gut vorbereitet anzufangen, bevor der Herd und damit auch die Kochzeit läuft. Wenn das Kochgut einmal kocht, ist der Prozess am Laufen. Danach richtet sich der Rest.

2. Hülsenfrüchte waschen und erhitzen

Wenn alle gewünschten Zutaten und das benötigte Equipment bereit liegt, dann kannst du mit dem Waschen der Hülsenfrüchte beginnen. Je nachdem welche Hülsenfrüchte du verwendest, musst du sie gegebenenfalls über Nacht einweichen, oder so wie ich, als Sprossen vorziehen und zum Keimen bringen. Rote Linsen müssen nicht eingeweicht werden. Abwaschen ist wichtig, wegen Staub und Verunreinigungen sowie der enthaltenen Phytinsäure.

Nach dem Abwaschen den Topf mit den Hülsenfrüchten auf den Herd stellen und mit der etwa zwei- bis dreifachen Menge an Wasser erhitzen und mit einem Topfdeckel zum Kochen bringen. Das überschüssige Wasser werden wir später (siehe Schritt 6) noch gebrauchen.

3. Gemüse waschen, schälen und hinzugeben

Während die Hülsenfrüchte auf dem Herd warm werden, waschen wir unser Gemüse gründlich (auch wenn es Bio ist) und schälen es bei Bedarf. Optimalerweise verwenden wir in diesem Rezept nur Gemüse, das auch Roh bereits genießbar ist (also keine Auberginen, Kartoffeln etc.), sodass wir die Sachen einfach etwa 10 Minuten vor dem Fertigwerden der Hülsenfrüchte (je nach Art unterschiedlich) mit in deren kochendes Eintopf-Wasser geben – und speziell in diesem Rezept: Das komplette Gemüse im Ganzen in den Topf geben.

4. Während des Kochens Abwasch machen

Wenn die Hülsenfrüchte und das Gemüse köcheln (mit Deckel, um Energie zu sparen), dann kannst du in dieser Zeit allen eventuellen Abwasch machen, wenn auch in diesem Rezept wohl nur wenig Equipment angefallen sein dürfte. Allenfalls Schneidbrett und Messer. Ich mache meinen Abwasch immer schon während des Kochens, sodass während des Essens keine verunreinigte, noch zu putzende Küche auf mich wartet und auf mir lastet.

5. Kochen lassen, bis Hülsenfrüchte fertig sind

Wenn die Hülsenfrüchte fertig sind (und idealerweise auch das Gemüse; das lässt sich im Zweifelsfall aber auch Roh bzw. noch-nicht-ganz-durch essen), dann nimmst du den Topf vom Herd und drehst diesen aus.

6. Couscous hinzugeben und 5 Min. ziehen lassen

Anschließend kippst du etwa halb soviel Couscous in den Eintopf, wie noch Wasser darin ist. Auf eine Tasse Couscous kommen üblicherweise zwei Tassen Wasser. Ein bisschen mehr oder weniger ist nicht so schlimm, Eintöpfe sind generell sehr flexibel, was Kochzeiten angeht. So lässt du das Ganze dann noch einmal mit Deckel für etwa 5 Minuten stehen und ziehen.

7. Salz, Pfeffer, Öl etc. hinzugeben – Fertig!

Zu guter Letzt kannst du bei Bedarf noch Gewürze hinzufügen – Salz, Pfeffer, Öl etc. Ich persönlich würze immer erst auf dem Teller, so kann ich jede Portion individuell nach meinem Belieben würzen und laufe weniger bzw. keine Gefahr, die ganze Speise zu versalzen etc.

Und fertig ist der einfachste und gesündeste Eintopf, den ich kenne und mir vorstellen kann. Alles drin, was Mensch braucht. Und durch wechselnde Zutaten kann ich ihn jeden Tag ein wenig anders genießen. Pro-Tipp: Durch unterschiedliche Getreide-, Gemüse- und Gewürz-Mischungen kann ein eigentlich gleicher Eintopf komplett anders schmecken (Curry etc.).

Weitere Infos und mehr

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Liebe Grüße,

Adrean


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Bild des Autors, Adrean, rauchend im Wald, in der Frühlingssonne.

Hi, ich bin Adrean.

Living life like a role-play game

Ich nähe meine eigene Kleidung, schlafe auf dem Boden, koche mit nur einem Topf und wasche meine Wäsche per Hand, statt mit Maschine. Hier dreht sich alles um einfaches Leben! Für weitere Infos abonniere meinen Newsletter, klicke auf About oder schreib mir eine E-Mail.